Der britische Maler Jonathan Yeo, 37, hat ein Problem. Er hat sich den Ärger der Republikanischen Partei der USA zugezogen. Die sind ganz, ganz verärgert, weil Yeo ein Porträt von George W. Bush angefertigt hat. Die Bush Library in Texas hatte bei Yeo ein Porträt bestellt, sich dann aber wieder anders entschieden. Yeo fand seine Arbeit aber wohl so gut, dass er das Werk vollendete. „Bush 2007“ ist jetzt Teil einer Ausstellung der Lazarides Gallery in London.

Bush 2007, Jonathan Yeo
Bush 2007, Jonathan Yeo, jonathanyeo.com
Hinweis: Bild teilweise gepixelt

Die Republikaner reagierten sofort nach der Enthüllung des Bildes. Ein Sprecher bezeichnete das Bild als billigen Gag und als geschmacklos. Warum so viel Aufregung? Das Porträt fertigte Yeo als Collage aus Schnipseln von pornografischen Bildern. Männliche und weibliche Genitalien, After, Haut und Schamhaare bilden das Gesicht des US-Präsidenten.

Billiger Gag? Stimmt, ich hätte Leichenteile irakischer Zivilisten genommen! Jetzt bekommt aber wenigstens das Attribut „Hardcore-Christ“ irgendwie Sinn. Christlich verhält sich Bush zwar nicht, aber wenigstens das „Hardcore“ wäre damit erklärt! Mehr unter:Porn-Bush angers Republicans und auf der Webseite von Yeo.