In der FAZ habe ich heute einen recht interessanten Artikel über den Art Pension Trust (APT) entdeckt. Das Modell: 20 Jahre lang malen die teilnehmenden Künstler jedes Jahr ein Bild, das sie dem APT übergeben. Der deponiert die Werke und kann sie nach frühestens fünf Jahren verkaufen. Aus den Erlösen fließen 40 Prozent an den Künstler, 32 Prozent in einen Pensionspool und 28 Prozent an die Initiatoren, die die Anschubfinanzierung von 12 Millionen Dollar übernahmen.

Außerdem bekommt der Künstler für jedes verkaufte Werk Rentenpunkte, insgesamt bis zu hundert. Je höher die Zahl der Rentenpunkte, um so höher sein Anspruch auf Zahlungen aus dem Pensionsfond. Vorteile: Der Künstler muss kein Geld locker machen, das er in die Rentenkasse einzahlt und der Fond hat ein Interesse daran, dass der Wert der Werke steigt, sorgt also für einen hohen Bekanntheitsgrad. Nachteile: Bisher ist ungewiß, wie hoch die Rendite sein wird, die Werke verkommen zu reinen Spekulationsobjekten und die Künstler verzichten auf ihre Rechte.

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