MUDAM Luxemburg

Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean (MUDAM), Architekt: I.M. Pei
© Foto: MUDAM/ André Weisgerber

Jetzt hat auch das kleine Luxemburg sein eigenes Museum für moderne Kunst – und was für ein schönes. Das Museum im Herzen der Stadt wurde auf den Ruinen einer alten Festungsanlage erbaut und tatsächlich wirkt der Bau des renommierten Architekten Ieoh Ming Pei wie eine Trutzburg für die Kunst. Das Haus wird beherrscht von den mächtigen Kalksteinmauern, die von viel Glas durchbrochen sind, das Tageslicht ins Innere lässt. Das Museum verfügt über eine Fläche von 10.000 Quadratmetern, von denen 4800 Quadratmeter der Öffentlichkeit zugänglich sind.

Schon jetzt verfügt das Museum über eine eigene Sammlung von 230 Werken, darunter Arbeiten von Doug Aitken, Tony Craigg, Thomas Hirschhorn, Andreas Gursky, Rodney Graham, Pipilotti Rist, Bruce Nauman, Kara Walker und hundert weiteren Künstlern. Das Konzept lautet: „be the artists guest“. Den Künstlern soll weitgehende Freiheit bei der Gestaltung der Ausstellungen gelassen, den Besuchern Kunst mit allen Sinnen schmackhaft gemacht werden. Man darf gespannt sein.

Die Eröffnungsausstellung „Eldorado“ versammelt rund 60 Positionen zur zeitgenössischen Kunst und soll eine Schatzsuche in der Welt der Phantasie sein. Und die nächste Ausstellung steht schon fest. Es wird das Werk des in Luxemburg geborenen und 2002 im Alter von 35 Jahren viel zu jung gestorbene Michel Majerus zu sehen sein.

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